• Glenfiddich Distillery William Grant & Sons Ltd, GB-Bellshill

    Glenfiddich Distillery - William Grant & Sons Ltd
    Phoenix Crescent
    Strathclyde Business Park
    ML4 3AN Bellshill
    Lanarkshire
    Vereinigtes Königreich

    Glenfiddich (gäl. Das Tal des Hirschen) ist eine Whiskybrennerei bei Dufftown.
    Die Brennerei Glenfiddich im gleichnamigen Tal in Speyside in den schottischen Highlands, wurde 1886 von William Grant und seiner Familie eigenhändig errichtet, die Brennblasen stammten aus der alten Cardhu Destillerie. Weihnachten 1887 begann die erste Produktion von Whisky. Seitdem produziert die Destillerie am gleichen Ort mit demselben Herstellungsverfahren mit einer der kleinsten Brennblasen schottischer Brennereien. Die Firma ist bis heute im Besitz der Familie Grant. Glenfiddich ist einer der erfolgreichsten Whiskyhersteller, dessen Whisky fast auf der ganzen Welt erhältlich ist. Der Geschmack ist sehr mild und daher einer breiten Kundschaft zugewandt.
    Das Wasser der Brennerei stammt aus den Robbie Dubh Quellen. Sie verfügt über zwei Mashtuns aus Edelstahl und 24 Washbacks (zusammen 1.440.000 l) aus Douglasienholz. Destilliert wird in 10 Washstills (je 9.100 l) und 18 Spiritstills (je 4.550l) die fast gleichmäßig auf zwei Stillrooms verteilt sind. Bis vor ein paar Jahren wurde eine Hälfte mit Gas, die andere mit Kohle erhitzt, inzwischen ist komplett auf Gas umgestellt worden.
    Als eine der ganz wenigen schottischen Malt-Whisky-Destillen füllt Glenfiddich seine Produkte selbst in Flaschen ab und setzt dabei Wasser aus den Quellen ein, das auch bei der Produktion verwendet wurde. Die Familie Grant erwarb nach ersten finanziellen Erfolgen das gesamte erweiterte Umland durch das die Quelle fließt um zu verhindern, dass sich Fabriken ansiedeln die das Quellwasser verunreinigen könnten.
    Glenfiddich ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Single-Malts. Neben seiner Qualität dürfte dieser Erfolg auf das frühe Vertreiben als Single-Malt (1963) und das Eröffnen eines Besucherzentrums schon 1969 beigetragen haben. 2009 ist die Destille eine der wenigen, welche nach wie vor ohne Eintrittsgebühren besichtigt werden kann.